EDEKA

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Tierwohl im EDEKA-Verbund

Zur ökologischen und gesellschaftlichen Verantwortung des EDEKA-Verbunds gehören auch das Thema Tierwohl und dessen kontinuierliche Weiterentwicklung. In einer Vielzahl von Gremien und Arbeitsgruppen setzen wir uns dafür ein, dass das Tierwohl in der gesamten Prozesskette unter Einbeziehung aller Marktbeteiligten weiter verbessert wird. Hier unterstützen wir Lösungen, die unter Beachtung ökologischer und ökonomischer Aspekte zu einer nachhaltigen Verbesserung der Nutztierhaltung führen. Nachfolgend möchten wir exemplarisch einige Aktivitäten nennen:

Initiative Tierwohl

Initiative Tierwohl: EDEKA engagiert sich in der 2015 gegründeten branchenübergreifenden „Initiative Tierwohl“ von Land- und Fleischwirtschaft sowie dem Lebensmitteleinzelhandel mit dem Ziel, gemeinsam mehr Verantwortung zu übernehmen und das Tierwohl in der Nutztierhaltung von Schweinen und Geflügel aktiv, flächendeckend und Schritt für Schritt zu verbessern. Zu diesem Zweck zahlen die beteiligten Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels, darunter EDEKA, jährlich insgesamt rund 85 Mio. Euro in den Tierwohlfond ein. Bis 2018 ergibt sich somit eine gesicherte Finanzierung mit einem Gesamtvolumen von rund 255 Mio. Euro.

Deutscher Tierschutzbund: Darüber hinaus arbeitet EDEKA seit Jahren eng mit dem deutschen Tierschutzbund zusammen und führt, wie auch das Tochterunternehmen Netto Marken-Discount, Schweine- und Geflügelfleisch mit dem Label „Für mehr Tierschutz“ im Sortiment – als eines der bundesweit ersten Handelsunternehmen seit 2014. In der EDEKA-Region Minden-Hannover werden außerdem ausgewählte Bio-Produkte mit der Premiumstufe des Labels, das noch strengere Tierschutzkriterien vorsieht, angeboten.

Qualität und Sicherheit GmbH: Tierwohl und Tiergesundheit sind wesentliche Bestandteile unseres Qualitätsmanagements. Unsere regionalen Fleischwerke sind in das stufenübergreifende Prüfsystem QS eingebunden. Die Einhaltung der Kriterien wird über alle Stufen der Fleischerzeugung systematisch kontrolliert – von der Herstellung der Futtermittel über die Haltungsbedingungen der Tiere bis zur Vermarktung im Handel.

Transparenz und Rückverfolgbarkeit: Mit einer chargenbezogenen Herkunftsangabe und der damit verbundenen Rückverfolgbarkeit beschäftigt sich EDEKA erfolgreich seit vielen Jahren. Insbesondere bei Fleisch/Wurst- und Fischartikel loben wir die Rückverfolgbarkeit mittels eines QR Codes (chargengenaue Informationen) am Produkt bei über 600 Eigenmarkenartikel aus. Neben der Aufschaltung weiterer Produkte und Sortimente sind wir auch in der Testphase in der Lage diese Informationen über unsere Bedientheken an unsere Kunden zu kommunizieren.

Kontrollen, Audits der Betriebe: Wir arbeiten ausschließlich mit zertifizierten Lieferanten zusammen, die regelmäßig (auch unangekündigt) durch die entsprechenden Institutionen wie IFS, Qualität und Sicherheit GmbH (QS), der Initiative Tierwohl, den Deutschen Tierschutzbund etc. kontrolliert werden. Darüber hinaus beschäftigen alle Großhandelsbetriebe Tierwohlbeauftragte, die das Thema Tierwohl auf regionaler Ebene vorantreiben und auch die Betriebe vor Ort kontrollieren.

Weitere Beispiele:

  • Keine Käfigeier: EDEKA verzichtet auf Käfigeier bei allen Eigenmarken (auch in verarbeiteten Produkten).
  • Kein Schnabelkürzen bei Legehennen: Bei den Eigenmarken wie EDEKA Bio oder GUT&GÜNSTIG handelt EDEKA keine Eier von Legehennen mit gekürztem Schnabel.
  • Keine Käfighaltung von Wachteln: Der Einkauf der EDEKA-Zentrale sowie die sieben regionalen Großhandelsbetriebe folgen dem gemeinsamen Beschluss, keine Wachtelprodukte (Eier/Fleisch) aus Käfighaltung anzubieten.
  • Kaninchen / Keine Käfighaltung Mastkaninchen: Die EDEKA-Zentrale sowie die sieben regionalen Großhandelsbetriebe folgen dem gemeinsamen Beschluss, keine Mastkaninchen aus Käfighaltung anzubieten.
  • Kein/e Stopfmast / Lebendrupf bei Enten und Gänsen: Die EDEKA-Zentrale und die sieben Regionalgesellschaften verzichten auf Geflügelfleisch aus Stopfmast / Lebendrupf. Auch im Bereich Textil geben wir den Lieferanten im Eigenmarken-Bereich die vertragliche Vorgabe, keine Daunen aus Lebendrupf einzusetzen.
  • Kein Mulesing bei Schafen: Im Bereich Textil Eigenmarke führen wir keine Woll-Produkte, die aus einer Mulesing-Behandlung stammen.
  • Kein Echtpelz / Nerzöl: EDEKA führt keine Eigenmarken-Artikel, die Echtpelz oder Nerzöl enthalten.
  • Keine Angorawolle: Aus Tierwohlgründen bieten sowohl die EDEKA-Zentrale als auch die sieben Großhandelsbetriebe keine Eigenmarken-Artikel mehr an, die Angorawolle enthalten.
  • Keine exotischen, geschützten Tiere: Die EDEKA-Zentrale und die sieben Regionalgesellschaften handeln keine exotischen oder geschützten Tiere.
  • EDEKA unterstützt zahlreiche Pilotprogramme und wissenschaftlicher Forschungsprojekte zur Verbesserung des Tierwohls.