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Wettbewerb: Funktionierender Lebensmitteleinzelhandel

Im deutschen Lebensmitteleinzelhandel herrscht schärfster Wettbewerb. Nirgendwo in Europa sind Angebotsvielfalt, Angebotsqualität und Preisniveau verbraucherfreundlicher als in Deutschland. Doch unter dem Stichwort "Begrenzung der Angebots- und Nachfragemacht des Handels" werden diese Erfolge seit einiger Zeit kritisch beobachtet. Im Fokus stehen dabei zum einen die Beziehungen zwischen Lebensmitteleinzelhandel (LEH) und Produzenten, zum anderen die Kooperationen der Händler untereinander.

Über die Struktur und Ausrichtung des EDEKA-Verbunds existieren zudem nach wie vor falsche Vorstellungen und Annahmen. Daraus resultieren nicht gerechtfertigte Forderungen der Politik – auf nationaler wie auch auf europäischer Ebene – hinsichtlich einer stärkeren Überwachung oder Regulierung des Lebensmittelmarktes. Sogar die Vertragsfreiheit als zentrales Element unserer Rechtsordnung und der Sozialen Marktwirtschaft soll nach den Vorstellungen einiger Akteure massiv eingeschränkt werden.

Erfahren Sie:

  • Wie Handel und Industrie in Konkurrenz zueinander stehen
  • Wie der scharfe Handelswettbewerb dem Kunden dient
  • Wie EDEKA mit ihrer Präsenz den Wettbewerb stärkt

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Für intensiven Wettbewerb spricht, dass Deutschland im europäischen Vergleich die zweithöchste Ladendichte im Lebensmitteleinzelhandel hat - dabei kommen 377 Filialen auf 1 Mio. Einwohner (Quelle: Monopolkommission).

Ebenfalls für einen intensiven Wettbewerb spricht, dass die Gewinnmargen deutscher Handelsunternehmen bei rund 1 % bis 3 % (EBIT) liegen - dies ist vergleichsweise gering im europäischen Vergleich (Quelle: Monopolkommission).

Der Konzentrationsgrad im deutschen Lebensmitteleinzelhandel liegt deutlich unter dem, den das Bundeskartellamt annimmt (Quelle: Monopolkommission).

Seit 1990 hat die Verkaufsfläche im deutschen Lebensmitteleinzelhandel kontinuierlich zugenommen (Quelle: Monopolkommission).