EDEKA

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Wir setzen Maßstäbe

Ökologische Ausrichtung der EDEKA Südwest

Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind seit jeher feste Bestandteile unserer Unternehmensphilosophie. „Als Lebensmittelhändler haben wir eine besondere Verantwortung, auch für unsere Umwelt. Wir stellen uns dieser Verantwortung und setzen auf regenerative Energiequellen beim Bau unserer neuen Märkte, denn darin liegt die Zukunft“, sagt Direktor Harald Rissel, Sprecher der Geschäftsführung der EDEKA Südwest.

Dieses Engagement werden wir auch zukünftig fortsetzen und damit nachhaltig den Umweltschutz in unserer Region fördern.


Geothermie

Geothermie: Der Begriff ist ein Synonym für ressourcenschonende Energiegewinnung. Die in der Erdoberfläche gespeicherte Wärme kann in unseren Märkten optimal genutzt werden – zum Beispiel zum Heizen und Kühlen durch eine Wärmepumpe.


Die EDEKA Südwest macht seit Jahren positive Erfahrungen mit Geothermie-Anlagen. Die Zahl der geothermieversorgten EDEKA-Märkte im Südwesten wächst stetig. Und inzwischen wird ab einer Verkaufsfläche von 700 Quadratmetern bis zu den großen SB-Warenhäusern generell untersucht, ob Geothermie für einen Standort infrage kommt. In unseren Märkten sind Sondenanlagen oder Brunnenanlagen (Schluck- und Saugbrunnen) im Einsatz. Die prognostizierten Ein¬sparungen von Kohlendioxid (CO2) werden bei diesen Projekten zum Teil weit übertroffen. Je nach Technologie und nach Größe des Marktes liegen sie zwischen 50 und 200 Tonnen CO2 pro Jahr.


In vielen unserer Märkte ist die geothermische Anlage mit dem Grundwasser verbunden und übernimmt drei wichtige Aufgaben zur Energieeinsparung. Erstens: Unterstützung der Heizungsversorgung im Spitzenlastbereich mittels einer Wärmepumpe. Diese nutzt im Winter das zwölf Grad warme Grundwasser. Zweitens: Unterstützung der Kühlanlage im Sommer. Dann hilft das kalte Grundwasser bei der Kühlung des Marktes. Drittens: Unterstützung bei der Wasserkühlung der Gewerbekälteanlage im Sommer. Herkömmliche Anlagen werden mit der Außenluft gekühlt, die im Sommer und in Übergangszeiten mit hohem energetischem Aufwand auf niedrige Temperaturen gebracht werden muss.


Bei einem Markt mit einer Verkaufsfläche von 1500 Quadratmetern spart eine solche Anlage jährlich rund 64 Tonnen Kohlendioxid für Heizung und Strom ein. Sie erreicht einen COP-Wert von mindestens 4,5 – das heißt, je Kilowatt eingebrachten Stroms entsteht das 4,5-Fache an Wärme.


Saubere Sache

Die Geothermieanlage in einem unserer EDEKA-Märkte in Freiburg spart jährlich rund 64 Tonnen Kohlendioxid ein. Geothermie gibt es unter anderem auch in den Märkten in Hattersheim, in Villingen-Schwenningen, Laufenburg, Wildberg und Bruchsal-Untergrombach.

Wärmerückgewinnung

Der größte Teil an Energie wird im Lebensmittelhandel für die Kühlung aufgewendet. Damit die Lebensmittel in den Kühl- und Tiefkühlbereichen der Märkte die vorgeschriebenen Temperaturen halten, ist eine Gewerbekälteanlage im Dauereinsatz.


Beim Produzieren der Kälte entsteht Wärme. Diese Wärme nutzt die EDEKA Südwest mithilfe von Wärmerückgewinnungssystemen zum Heizen und zur Warmwasserbereitung. Das spart Energie und verringert den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2).


Durch Wärmerückgewinnungssysteme reduziert sich der Energieverbrauch für Heizung und Kälteanlagen deutlich – in vielen Fällen kann der Markt sogar ohne fossile Brennstoffe betrieben werden. Auf einen Gasanschluss wird dann verzichtet. Technikzentrale, Verrohrung und andere Bau¬teile lassen sich zudem verkleinern. Durch die Energieeinsparungen verringern sich die Betriebskosten sowie die Schadstoffemissionen.


Konventionelle Gewerbekälteanlagen geben die Abwärme ungenutzt an die Außenluft ab. Mithilfe eines effizienten Wärmerückgewinnungssystems hingegen kann sie sinnvoll und ressourcenschonend genutzt werden. Auch diese Energiesparmaßnahme kommt in vielen unserer neuen Märkte zum Einsatz: Mit der Abwärme aus der Gewerbekälteanlage wird das Heizungssystem betrieben und das Brauchwasser erwärmt. Nur für die Spitzenlasten im Winter ist eine zusätzliche Wärmepumpe notwendig, die wiederum durch eine Geothermieanlage gespeist werden kann. Unterstützend wirken außerdem die Glasschiebedeckel der Tiefkühltruhen. Sie verhindern, dass unnötige Energieverluste entstehen. Immer mehr Gewerbekälteanlagen in EDEKA-Märkten sind außerdem CO2-Komplettanlagen. Sie werden umweltfreundlich, das heißt ohne HFCKW (Halon-Fluorchlorkohlenwasserstoff), betrieben.


Im Vergleich zu einer herkömmlichen Anlage werden 1000 Tonnen CO2 (Äquivalenzwert) eingespart.


Wärme aus der Kälte

In der neuen Generation unserer Märkte wird die Abwärme genutzt, die beim Betrieb der Kühlanlagen entsteht. Das unterstützt die Heizung und erwärmt das Brauchwasser. Glasabdeckungen auf den Tiefkühl¬truhen helfen zusätzlich beim Energiesparen.


Optimal genutzt

Die Wärmerückgewinnung (WRG) aus Kälteanlagen ist die Nutzbarmachung der Abwärme aus dem Kühlprozess. Da für die Kühlung im Lebensmittelhandel die meiste Energie gebraucht wird, lohnt sich diese klimaschützende Maßnahme ganz besonders.

Photovoltaik

Im Südwesten Deutschlands ist die Anzahl der Sonnenstunden im bundesweiten Vergleich besonders hoch. Mithilfe von Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern unserer Märkte sowie auf den Produktions- und Lagerstätten erzeugen wir Strom und speisen ihn ins öffentliche Netz ein.


Etliche Dachflächen bereits bestehender Märkte wurden im Rahmen unserer Solar-Initiative in den vergangenen Jahren mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet. Beim Bau neuer EDEKA-Märkte werden inzwischen generell Dächer auf die Belastung durch Photovoltaik-Anlagen ausgelegt.


Der erzeugte Strom wird ins Netz der Stromversorger eingespeist. Wie viel hier erzeugt werden kann, zeigt einer unserer Märkte in Freiburg: Auf dem Dach des Marktes befinden sich 540 multikristalline Silizium-Module mit einer Gesamtleistung von 116 Kilowatt Peak (kWp). Jährlich werden hier 110 000 Kilowattstunden gewonnen. Das ist in etwa so viel Strom, wie 29 Vier-Personen-Haushalte in einem Jahr verbrauchen. Darüber hinaus können pro Jahr rund 60 Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart werden.


Auch bei der Beleuchtung setzen wir auf innovative Lösungen: Um eine möglichst hohe Lichtausbeute bei geringem Energieeinsatz zu erhalten, werden in den Innenräumen unserer Märkte hauptsächlich T5-Energiespar-Langfeldleuchten als Grundbeleuchtung über unseren Verkaufsflächen installiert. Über den Kassen kommen zusätzlich verschiedene Akzentbeleuchtungen zum Einsatz. Für die Außenwerbung verwenden wir teilweise LED-Technologie.


Das Einsparpotenzial für Kohlendioxid ist auch hier vorhanden. Für einen Markt mit einer Verkaufsfläche von 1500 Quadratmetern bedeutet das: Der Markt emittiert durch den konsequenten Einsatz von Energiesparleuchten in allen Bereichen jedes Jahr rund sechs Tonnen Kohlendioxid weniger.


Sonnenenergie nutzen

Auf dem Dach eines EDEKA-Marktes in Freiburg sind 540 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 116 Kilowatt Peak (kWp) installiert. Der Einsatz der Photovoltaik-Anlage spart hier rund 60 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr.


Energiespar-Beleuchtung

Auch in einem unserer Ecenter in Villingen setzen wir auf energiesparende Technologie im gesamten Marktbereich. So werden Langfeldleuchten über den Verkaufsflächen mit Akzentleuchten über den Kassen kombiniert.


So funktioniert Photovoltaik

In den Modulen auf dem Dach befinden sich Photovoltaik-Zellen. Sie bestehen aus einer negativ und einer positiv dotierten Silizium-Schicht. Bei Sonneneinfall setzen sich elektrische Ladungen frei, es entsteht Gleichstrom. Dieser wird durch den Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt und in das öffentliche Stromnetz eingespeist.