EDEKA

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Beispielhafte Baukonzepte

In den letzten Jahren gingen gleich mehrere Pilotprojekte in unserer Region an den Start. Dabei stehen zum Beispiel Regenwassernutzung und Abwärmenutzung aus der Kälteerzeugung im Fokus. Thilo Wierzock: „Wenn alle mitmachen, lässt sich vieles erreichen. EDEKA Nord setzt hier seit Jahren Zeichen nach dem Motto: Wer Lebensmittel liebt, liebt auch die Natur.“

Green Building

„Der nachhaltige und umweltschonende Betrieb unserer EDEKA-Lebensmittelmärkte steht im Interesse der Betriebskosteneinsparung und hat gleichzeitig einen erheblichen Stellenwert in der Außenwahrnehmung unserer Einzelhandelsstandorte.

Die technischen Möglichkeiten sind weitreichend und vielseitig. Wichtig ist es für den jeweiligen konkreten Betriebsstandort eine optimal abgestimmte Kombination der möglichen Bau- und betrieblichen Energiekonzepte zu verfolgen.

Die aktuelle EDEKA Nord Objektbaubeschreibung bereitet die notwendigen technischen und betrieblichen Möglichkeiten und Schnittstellen vor. Hierbei sind für die Errichtung der neuen Gebäude- und haustechnischen Anlagen energiesparende und wirtschaftliche Bau- sowie Anlagenteile mit

nachhaltiger Öko-Bilanz und entsprechend der öffentlichen Empfehlungen zum nachhaltigen Bauen maßstabsgerecht abgestimmt. Besondere Beachtung liegen hierbei beim Ressourcenschonende Bau der Gebäudehülle sowie die korrekte Einbindung von haus- und betriebstechnischen Anlagen. Schwerpunkte sind die regenerativen Energieerzeugung (z.B. Eigenstromerzeugung durch Solaranlage), die Energiespeicherung (Speichertechnologien) und das Energierecycling (Wärmerückgewinnung). Um die gewählten technischen und betrieblichen Kombinationen nachhaltig zu kontrollieren und gegebenenfalls zu justieren ist eine Energie- und Verbrauchsmanagement ratsam und empfehlenswert. Die EDEKA Nord bjektbaubeschreibung bereitet hierzu optional ein Web basiertes Monitoring für die Gebäude- und Betriebstechnik vor.“

EDEKA Reinhardt

EDEKA Reinhardt in Großhansdorf

Die Abwärme der EDEKA-Kälteanlage reicht vollständig zur Beheizung des Gesamtgebäudes – immerhin ca. 5.700 qm – aus. Eine eigenständige Heizungsanlage und somit der Verbrauch von fossiler Energie ist nicht mehr notwendig. Der Abwärmeüberschuss wird bei warmer Witterung einem Erdspeicher zugeführt und bei einem Wärmedefizit oder winterlichen Wetterbedingungen dem Erdspeicher wieder entnommen. Durch die gut gedämmte Gebäudehülle ist eine Vorlauftemperatur des Gebäudes von 22°C ausreichend. Erst bei Unterschreitung dieser Raumtemperatur springen die systemintegrierten Wärmepumpen an, die die Wasserrestenergie im Speicher bis zum Gefrierpunkt entziehen. Dieser Aggregatwechsel setzt noch einmal ein Energiepotenzial frei, welches beim Herunterkühlen von 80°C Warmwasser bis auf 0° notwendig wäre. Der gefrorene Speicherinhalt wiederum wird in den Sommermonaten über das EG-Bodenheizungssystem zur Kühlung des EDEKA-Verbrauchermarkts genutzt.

EDEKA Meyer in Garstedt

Neben den sicherheitsrelevanten Brandschutzeinrichtungen und den modernen energieeffizienten Maßnahmen in der Gebäudehülle sowie der Gebäudetechnik wartet der neue EDEKA-Lebensmittelmarkt Meyer in Garstedt mit einer umwelt- und ressourcenschonenden Überraschung auf. Eine Maßnahmenkombination wird einen Teil der elektrischen Energie auf dem Gebäudedach durch saubere und sichere Sonnenenergie selbst produzieren und durch ein Managementsystem dem Verbrauchspunkt direkt zuführen bzw. über einen Pufferspeicher zur weiteren Versorgung bereitstellen. Parallel dazu wird durch einen Wärmerückgewinnungsprozess der Lebensmittelkälteanlage des EDEKA-Betriebs sowie zwei Wasserspeichern ein großer Teil des Wärmeenergiebedarfs ohne Einsatz fossiler Brennstoffe bereitgestellt. Lediglich ein Gas-Spitzenlastkessel in Systemgröße eines Einfamilienhauses gewährleistet an besonders kalten Tagen eine sichere Wärmeversorgung. Die Maßnahmenkombination wird vor Ort eine CO²-Emission von ca. 140 t einsparen. Dieser Wert entspricht der CO²-Speicherfähigkeit von ca. 8.400 ausgewachsenen Laubbäumen. Die Aufdach-Photovoltaikanlage erzeugt jährlich soviel eigenen Strom, dass vergleichsweise ca. 40 Einfamilienhäuser versorgt werden könnten.